Speicherprogrammierbare Steuerungen
Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), im englischen Programable Logic Control (PLC), dient der Steuerung von Maschinen oder Einrichtungen, indem ein Anwenderprogramm in einem Speicher abgelegt ist und von dort abgearbeitet wird. Das Anwenderprogramm verknüpft dabei den Zustand von Steuereingängen (Sensoren) durch logische Funktionen mit entsprechenden Ausgängen (Aktoren). Damit wird die Funktion der Steuerung von der Hardware in die Software verlagert. Auf diese Weise kann eine universelle (problemneutrale) Hardware für sehr viele Steuerungsaufgaben verwendet werden, da die zu realisierenden Algorithmen in Software abgebildet werden. Lediglich das Mengengerüst an Sensoren und Aktoren muss an den zu steuernden Prozess angepasst werden. SPS können sehr vielseitig für die Steuerung von Prozessen aller Art verwendet werden, sowohl im allgemeinen Maschinenbau als auch für Automatisierungsaufgaben in Industrie, Gebäude- und Verkehrstechnik.
PS 2000
Die erste speicherprogrammierbare Steuerung der DDR war die PS 2000, die ab 1979 vom VEB Numerik „Karl Marx“ ausgeliefert wurde. Als Varianten entstanden die PS 2000/1 und die PS 2100. Bis 1990 wurden etwa 15000 Ausrüstungen produziert. Details findet ihr hier
PC 600
Die PC 600 wurde als neue Generation der SPS wie die CNC 600 auf Basis des Rechnersystems K1520 vom VEB Robotron gemeinsam mit dem Forschungszentrum des Werkzeugmaschinenbaus entwickelt. An Stelle einer diskreten Logikverarbeitung wird dabei ein Mikroprozessor zur Bearbeitung der Steuerungsaufgaben eingesetzt. Die PC 600 wird dabei vor allem im Maschinenbau und in Chemieanlagen eingesetzt. Eng verwandt ist die PC 600 mit der PEAS, der Ein- /Ausgabesteuerung für die CNC 600.
MRS 700
SPS 7000
Programmiergeräte:
PRG 600
PRG 700
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